Meisterschaftsheimrunde 1. Mannschaft

Am letzten Sonntag stand die Heimrunde der 1. und 2. Mannschaft in Neuendorf auf dem Programm. Aufgrund der Tabellensituation bei der 1. Mannschaft handelt es sich bei jedem Spiel um ein sogenanntes Endspiel – verlieren verboten!

In der ersten Partie trafen die Gäuer auf den TV Flüh-Hofstetten-Rodersdorf. Aus dem Hinspiel erwartete man einen kampfstarken Gegner mit gefährlichen Torabschlüssen. In den ersten Spielminuten bestätigte sich diese These allerdings nicht. Die Baselbieter blieben harmlos und gewährten Unihockey Kestenholz-Niederbuchsiten genügend Raum um Fahrt im Spiel aufzunehmen. In der Pause führte das Heimteam mit einem hervorragenden Score von 8:2. In der Pause folgte die Ansprache von Trainer Studer, ein köstlicher Pausentee sowie die Umstellung der einzelnen Linien. Zwei, drei Zeigerumdrehungen später entschloss sich dann auch Flüh die Tormaschine anzuschmeissen. Unnötige Strafen auf Seiten der Gäuer brachten die Spannung zurück ins Spiel. Nach der deutlichen Führung stand es plötzlich 9:8 und das Spiel kippte allmählich zu Gunsten der Basler. Auf den Treffer zum 10:8 (Danke Pad) folgte postwendend das 10:9. Das neunte Tor der Baselbieter war allerdings auch das Letzte der unnötig spannenden Partie. Die Devise lautete: Zwei Punkte abgeholt, Spiel rasch abhaken und sich auf die Partie gegen Unihockey Mümliswil konzentrieren.

Um 17:15 Uhr pfiff der Schiedsrichter Brunner die letzte Partie des Tages an. Im Hinspiel hatte Unihockey Kestenholz-Niederbuchsiten mühe die Defensive der Mümliswiler zu knacken. Vom Spielverlauf erinnerte die Partie gegen die Thaler an die erste Partie gegen Flüh. Als dann aber in der 16. Spielminute ein Mümliswiler-Spieler aufgrund «netter» Worte den roten Karton des Schiedsrichters zu Gesicht bekam konnte das Heimteam sieben Minuten in Überzahl spielen. Daraus resultierte die magere Ausbeute von zwei Toren. Trotzdem führten die Gäuer komfortabel mit 6:2. Beim Pausentee folgte dann wiederum die Justierung der Linien und eine kurze Ansprache des Trainers. Tja und dann war da noch etwas im zweiten Spielabschnitt: Auch Mümliswil seinerseits fand nun vermehrt den Abschluss. Elf Sekunden vor Spielende folgte der Anschluss der Thaler zum 6:7. Nun musste das wichtigste Bully der Partie gewonnen werden. Leider kam es anders. Bullygewinn durch Mümliswil und direkter Mittelfeld-Abschluss aus zwölf Metern zum 7:7. Der letzte brandgefährliche Abschluss der Gäuer vier Sekunden vor Spielende wurde durch den Mümliswiler-Schlussmann gekonnt pariert: Endstand 7:7.

Fazit: In zwei Spielen deutlich geführt und trotzdem ein Punkt abgegeben. Sehr Schade. Trainer und Sportchef werden nun ihre Schlüsse daraus ziehen und das Team für die nächsten Februar-Partien optimal aufstellen.

Telegramme:

TV Flüh-Hofstetten-Rodersdorf vs. UH Kestenholz-Niederbuchsiten 9:10
1:0 K. von Arx (Ph. Häfeli); 2:0 P. Häfeli; 3:0 K. von Arx (F. von Arx); 4:0 Ph. Häfeli; 5:0 Bobst; 6:0 Rudolf von Rohr (Ryser); 7:1 Ph. Häfeli (K. von Arx); 8:2 Ryser (Rudolf von Rohr); 9:7 Rudolf von Rohr (Ryser); 10:8 Häfeli

Unihockey Mümliswil III vs. UH Kestenholz-Niederbuchsiten 7:7
1:0 K. von Arx; 2:0 Ph. Häfeli (F. von Arx); 3:0 K. von Arx (Ph. Häfeli); 4:0 K. von Arx (Ph. Häfeli); 5:0 K. von Arx (Grütter); 6:1 Rudolf von Rohr; 7:2 Rudolf von Rohr (Ryser)